SPT Labtech

Webinar – Automatisiertes Screening zur Entdeckung neuer Antibiotika gegen Tuberkulose

Forscher vom Francis Crick Institute (London, Vereinigtes Königreich) und GSK haben innovative Automatisierungslösungen wie das Liquid-Handling Instrument dragonfly® discovery von SPT Labtech sowie die LINQ-Plattform von Automata zur Durchführung eines Enzymscreenings im Hochdurchsatz eingesetzt. Das Screeningverfahren ist Teil einer Initiative zur Enteckung neuer Antibiotika gegen Tuberkulose (TB) und zielt darauf ab den Tuberkuloseerreger Mycobacterium tuberculosis (Mtb) zu untersuchen.

Tuberkulose ist nach wie vor ein weltweites Gesundheitsrisiko. Nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erkranken jährlich etwa 10,6 Millionen Menschen an Tuberkulose, und etwa 1,3 Millionen Menschen sterben jedes Jahr daran (WHO, Stand 2023). Die zunehmende Entwicklung von Antibiotikaresistenzen erschweren die Behandlung und machen neue therapeutische Ansätze notwendig.

Aufbauend auf Untersuchungen von GSK mit Zielsetzungen für den Bereich der humanen Orthologie, führte das Forscherteam vom Francis Crick Institute ein Repurposing Screening von rund 6.000 Compounds durch. Ihr Fokus lag dabei auf einem essenziellen Enzym aus der Mtb Biosynthese von Aminosäuren und ermöglichte eine Bewertung der potenten Wirkstoffe, Selektion und mikrobieller Wirksamkeit.

Die Ergebnisse beschleunigten die Identifizierung vielversprechender Mtb-Enzyminhibitoren und bildeten eine solide Grundlage für weitere Versuche im Bereich Medizinischer Chemie. Darüber hinaus ermöglichten schrittweise Verbesserungen des automatisierten Workflows wichtige Erkenntnisse über das Potenzial der Roboter-Plattform für die Arzneimittelentwicklung im Hochdurchsatz.

Folgende Inhalte werden im Webinar vermittelt:

·      Technische Möglichkeiten der Automata LINQ-Plattform für automatisierte End-to-End Screenings sowie Einblicke in das schnelle und präzise Liquid-Handling mit dem dragonfly discovery von SPT Labtech

·      Laborautomatisierung und ihre Anwendung für die Forschung und Arzneimittelentwicklung im Bereich Tuberkulose

·      Entwicklung und zeitliche Optimierung von automatischen Workflows zum Skalieren zeitlich sensibler Enzymassays auf ein Hochdurchsatz-Niveau.

·      Herausforderungen und Vorteile für die Automatisierung von Workflows im Bereich Arzneimittelentwicklung in der akademischen Forschung


Melden Sie sich jetzt zum Webinar am Mittwoch, 19. Februar 2025, 17:00-18:00 Uhr (CET) an!

Anmeldung über diesen Link: https://www.sptlabtech.com/webinar-automating-antibiotic-discovery-in-academia-register

Die Aufzeichnung des Webinars finden Sie anschließend auf unserer Webseite. Klicken Sie auf folgenden Link und Sie erhalten zudem Zugriff auf weitere Informationen, wie Webinare, Videos, Applikationen, und mehr: https://www.sptlabtech.com/resources.

 


Dunn Labortechnik GmbH

Neu: ECIS® TEERZ von Applied BioPhysics

Dunn Labortechnik präsentiert das neue TEERZ-Gerät von Applied BioPhysics. Die TEERZ-Station ermöglicht die Messung von TEER (Transepithelialer elektrischer Resistenz) zur Untersuchung von Zell-Zellkontakten von endothelialen und epithelialen Zellen in Corning® oder Millipore® Filtereinsatzplatten bei 75 Hz. Eine Kassette mit 24 Elektrodenpins und alternativ eine mit 96 Elektrodenpins mit medizinischer Qualität erlauben dabei die Verwendung von 24-Well und 96-Well Platten und ermöglichen den sterilen Transport zwischen Inkubator und Sterilbank.

Alle Messungen können durchgehend im Inkubator durchgeführt werden. Die Werte werden über den Widerstand der Zellen erfasst, so dass die Messmethode immer markierungsfrei ist. Eine 96-Well Platte kann in weniger als 5 Minuten gemessen werden.

Die einfach zu bedienbare Software zeigt nicht nur die konstante Bestimmung von TEER im Bezug zur Zeit an, sondern auch die Resistenz und Reaktanz, so dass die verschiedenen Messwerte in Bezug zueinander gesetzt werden können. Alle Werte sind normalisiert, so dass Vergleiche zwischen den Messungen möglichst einfach gehalten werden.

Zur Verwendung der TEERZ-Station ist ein ECIS® Z-Theta Gerät notwendig. Jederzeit können Sie zwischen der klassischen Messung über Goldelektroden in einer 16-Well Array Station oder 96-Well Array Station und TEERZ Messungen wechseln, um weitere Informationen über Ihre Zellen zu erhalten. ECIS® Z-Theta Anwender können die TEERZ-Station mit ihrem Bestandsgerät verwenden.

Falls Sie weitere Informationen zur neuen TEERZ-Station von Applied BioPhysics erhalten möchten, können Sie uns gerne jederzeit kontaktieren.

Kontakt:
Dr. Kevin Denkmann • Geschäftsführer
Dunn Labortechnik GmbH • Thelenberg 6 • 53567 Asbach
Tel. +49 (0) 2683 4 30 94 • E-Mail: info@dunnlab.de • Internet: www.dunnlab.de


BIOCOM Interrelations GmbH

Zukunftsperspektive Bioökonomie – zu einer nachhaltigeren Welt beitragen

Am 7. November 2024 fand im Bundesministerium für Bildung und Forschung in Berlin erstmals die Veranstaltung „Zukunftsperspektive Bioökonomie“ statt. Über 130 junge Menschen kamen zusammen, um die vielfältigen Bildungs- und Karrierechancen in der biobasierten und nachhaltigen Wirtschaft zu erkunden.

Highlights der Veranstaltung:

  • Interaktive Videoausstellung: Teilnehmende konnten über Tablets Fragen auswählen und erhielten Antworten von Persönlichkeiten, die als Vorbilder für Karrieren in der Bioökonomie dienen.
  • Podiumsdiskussionen: Experten aus Wissenschaft und Industrie diskutierten über aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen in der Bioökonomie, darunter maßgeschneiderte Wirtsorganismen und Transformationen im Bausektor.
  • Live-Schalten: Virtuelle Einblicke in Labore und Unternehmen, wie das Mooslabor der Universität Freiburg und die Wiener Schneckenmanufaktur, boten praxisnahe Eindrücke.

🌍 Warum ist die Bioökonomie wichtig?

Die Bioökonomie geht als sinnstiftendes und zukunftsweisendes Feld hervor – eine Jahrhundertchance, den nachhaltigen Wandel aktiv mitzugestalten.

🎓 Karriereperspektiven:Ob in der akademischen Forschung, der Industrie oder bei Start-ups – die Veranstaltung zeigte, wie vielseitig und zukunftsorientiert die Bioökonomie ist.

👉 Seid Teil des Wandels und entdeckt weitere Informationen unter Bioökonomie.de!


Dunn Labortechnik GmbH

GlucCell® Glucosemessgerät von Esco Bioengineering

Glucosemessung in der Zellkultur - zuverlässigund schnell.

Das GlucCell®-Glucosemessgerätmit den passenden Schnellteststreifen von Esco Bioengineering ist seit vielen JahrenTeil des Programms bei Dunn Labortechnik. Das bewährte Mess-System bietet denAnwendern im Bereich der Zellkulturforschung und Prozessentwicklung einzigartigeMöglichkeiten, vergleichsweise kostengünstig und mit hoher Präzision den Verlaufder Glucosekonzentrationen von Zellkulturen und damit derenStoffwechselleistung nahezu in Echtzeit zu verfolgen. Das GlucCell®-Messgerät wirddaher vielfach zur Prozessüberwachung und -optimierung eingesetzt.

Im Gegensatz zuDiabetes-Glucosemessgeräten, ist das GlucCell® Testsystem speziell für dieMessung in serumfreien und serumhaltigen Medien im Bereich der Tier- undInsektenzellkulturen optimiert worden.

Das GlucCell®Mess-System ist leicht zu bedienen, flexibel und mobil einsetzbar und weistzudem ein hohes Maß an Genauigkeit und Präzison der Meßwerte (90 bzw. 95 %) auf.

Da je Einzelmessungnur 1,5 µl Probenvolumen benötigt und die Meßergebnisse bereits nach 15Sekunden angezeigt werden, können auch kleine Kulturvolumina fortlaufendbeprobt und Zwischenmessungen jederzeit vorgenommen werden.


SPT Labtech

Fortschritte in der in-vitro Hochdurchsatz-Transkriptomik für chemische Toxizitätstests

Single strand ribonucleic acid

In einem Webinar präsentieren Forscher der McGill University, Departmentof Natural Resource Sciences (Montreal, Canada) Fallstudien zur Optimierungund Weiterentwicklung effizienter Workflows, die in-vitro Expositionen mit der Vorbereitungvon Ultraplex Bibliotheken kombinieren. Die Methode hat den Durchsatz der differenziellenExpression sowie der Dosis-Wirkungs-Analyse zur Ableitung von tPODs (transcriptomicPoints of Departure) erhöht.

Toxizitätstests befinden sich an einem Wendepunkt, an dem sie sich vonteuren und ethisch umstrittenen tierbasierten Methoden hin zu effizienterenalternativen Ansätzen weiterentwickeln. Gleichzeitig haben technologische Fortschrittein der Analyse subletaler Effekte auf die Genexpression, zu einem wachsendenInteresse am Konzept tPODs geführt, beziehungsweise an der Schwellenkonzentration,jenseits derer eine konzertierte Reaktion in der Genexpression erwartet wirdund somit auf eine eventuell nachteilige Wirkung auf den Gesamtorganismushinweist.

Es hat sich gezeigt, dass diese Konzentrationen niedriger sind als die Richtwerte,die Sterblichkeit und Fortpflanzungsschäden zur Folge haben. Somit besteht einwachsendes wissenschaftliches und regulatorisches Interesse an tPODs für Applikationenim Bereich chemischer Screenings und Priorisierung.

Folgende Inhalte werden im Webinar diskutiert:

- Fallstudien zur Optimierung und Weiterentwicklungeffizienter Workflows, die in-vitro Expositionen mit der Ultraplex Bibliotheksvorbereitungunter Verwendung des QIAseq UPXome RNA Library Kits kombinieren

- Steigerung der Effizienz durch eine automatische UltraplexBibliotheksvorbereitung mit mosquito® in zweierlei Hinsicht:

     1. Verkürzung der Gesamtdauerdes Protokolls für die Bibliotheksvorbereitung

     2. Halbierung desReagenzienverbrauchs durch Miniaturisierung der Volumina


Melden Sie sich jetzt zum Webinar am 10. Dezember 2024, 17:00Uhr (CET) an!

Anmeldungüber diesen Link: Webinar - Advancing in vitrohigh-throughput transcriptomics for chemical toxicity testing | SPT Labtech

Die Aufzeichnung des Webinars finden Sie anschließend auf unserer Webseite.Jetzt hier klicken und Sie erhalten Zugriff auf zahlreiche Informationsquellen,wie Webinare, Videos, Applikationen, und mehr: https://www.sptlabtech.com/resources.


Dunn Labortechnik GmbH

Hochwertige flüssige Substrate und Konjugate von MOSS

Die zuverlässigen, stabilenSubstrate und Konjugate von MOSS sind seit vielen Jahren festerBestandteil des Portfolios von DunnLabortechnik. Mit über 34 Jahren Erfahrung, produziert MOSSImmunassay-Reagenzien in Chargenmengen von bis zu 2000 Liter mit hoher Chargenstabilität.

Bei gekühlter Lagerung (2 ­‑ 8 °C)sind die verschiedenen Flüssig‑Substrate für Meerrettichperoxidase (HRP) und AlkalischePhosphatase (AP) bis zu 36 Monate haltbar und hervorragend für die Anwendung inELISA, Immunoblot und Immunhistochemie geeignet. Zur Auswahl stehen verschiedenelösliche und präzipitierende TMB-Varianten, ABTS, DAB, p-NPP, BCIP/NBT und Fast Red.

Die spezialisierten Konjugate vonMOSS können in verschiedenen Immunassays angewendet werden, obProtein-Microarrays, Western Blot, Durchflusszytometrie und FLISA (fluoreszenzgekoppeltes,immunologisches Nachweisverfahren), oder auch in Multiplex undBead-basierten Verfahren wie Luminex™ und Applied BioCode®. ZahlreicheKonjugat-Kombinationen, wie Streptavidin-Phycoerythrin (SAPE), Immunglobulin(Ig)-Phycoerythrin, Streptavidin-HRP beziehungsweise Streptavidin-AP, oder auchIg-HRP und Ig-AP sind erhältlich und gekühlt bis zu 36 Monate haltbar.

Bitte kontaktieren Sie uns, oderbesuchen Sie unsere Webseite www.dunnlab.de für detaillierteInformationen.


SPT Labtech

Optimierung von Stammzellenmedien für die Produktion von kultiviertem Fleisch

Alex Rimmer, Samuel East und Catriona Jamieson von Uncommon, schildern inunserem Webinar, wie sie kostengünstige, tierfreie Kulturmedien für diezelluläre Landwirtschaft entwickelt haben. Uncommon ist einBiotechnologieunternehmen aus Cambridge, UK, das Fleisch mithilfe pluripotenterStammzellen produziert. 

Die zelluläre Landwirtschaft kann einen Beitrag zur umweltfreundlichenNahrungsmittelproduktion leisten. Hohe Rohstoffkosten erschweren jedoch diefinanzielle Durchführbarkeit. Unter anderem sind Kulturmedien für Stammzellenoft teuer und enthalten Komponenten, die für die Lebensmittelproduktionungeeignet sind.

Das Team erläutert, wie sie mithilfe von Automatisierung und statistischerVersuchsplanung (Design of Experiments, kurz: DoE) die Entwicklung vonkostengünstigen und tierfreien Kulturmedien vorantreiben und einekosteneffiziente RNA-Zufuhr optimieren.

Folgende Inhalte werden im Webinar diskutiert:

  • Integration von automatisiertem Liquid Handling undDoE-Methoden zur Entwicklung von Modellen zur Untersuchung umfangreicherexperimenteller Szenarien
  • Identifizierung von zentralen Interaktionen undredundanter Komponenten durch paralleles Screening tausender Bedingungen
  • Entwicklung einer effizienten RNA-Zufuhr für den Einsatzim Bioreaktor-Maßstab

Melden Sie sich jetzt zum Webinar am 5. Dezember 2024, 17:00Uhr (CET) an!

Anmeldung über diesen Link: https://www.the-scientist.com/optimizing-stem-cell-media-for-cultivated-meat-production-72312

Die Aufzeichung des Webinars finden Sie anschließend auf unserer Webseite.Jetzt hier klicken und Sie erhalten Zugriff auf zahlreiche Informationsquellen,wie Webinare, Videos, Applikationen, und mehr: https://www.sptlabtech.com/resources.


ConsulTech GmbH

BeeGuards: Ein EU-Projekt für zukunftsfähige Bienenvölker

Die Imkerei ist ein beliebtes Hobby vieler Menschen, gleichzeitig ist die Honigbiene ein wichtiges Nutztier und ein interessanter Forschungsgegenstand für die Wissenschaft. Wo sich die unterschiedlichen Gruppen treffen, entstehen spannende Synergieeffekte. Das geschieht aktuell im EU-geförderten Projekt „BeeGuards“, das sich mit der Gesundheit und Widerstandsfähigkeit von Bienenvölkern befasst. Vergangene Woche trafen sich alle 27 Partner aus 16 Ländern beim italienischen Koordinator CREA in Bologna, um über Ergebnisse und neue Ideen zu diskutieren.

Ein dringendes Thema, das die Wissenschaftler aktuell beschäftigt, ist die Tropilaelaps-Milbe, ein Parasit, der bisher nur in Asien vorkam. Neueste Funde in Georgien zeigen jedoch, dass sich die Milbe in Richtung Europa ausbreitet. Die Tropilaelaps-Milbe verbringt den Großteil ihres Lebens in den Brutzellen der Honigbiene und zerstört bis zu 50 Prozent der Brut. Sollte sie sich in Europa etablieren, droht eine globale Bedrohung für die Honigbiene – und ein weiteres schwerwiegendes Problem für Imker, die bereits mit der seit Jahrzehnten verbreiteten Varroa-Milbe kämpfen.

Das Projekt „BeeGuards“ (2023–2027) verfolgt das Ziel, den europäischen Bienenzuchtsektor resilienter gegenüber Herausforderungen wie Parasiten, Klimawandel und anderen Stressfaktoren zu machen. Dabei stehen nachhaltige Managementpraktiken, innovative Zuchtstrategien sowie digitale und prognostische Werkzeuge im Fokus, die es ermöglichen sollen, sich an die sich verändernde Umwelt anzupassen. Ein besonderes Augenmerk liegt auf den Wechselwirkungen zwischen äußeren Umweltfaktoren – etwa Bewirtschaftung, Ernährung und Ressourcenknappheit – und den Auswirkungen neuer Stressoren wie der Tropilaelaps-Milbe. Bei der Erforschung, wie sich abiotische Faktoren auf die Widerstandsfähigkeit der Bienen auswirken, kommen biotechnologische Methoden bei der Untersuchung der Darmflora von Bienen und biologische Tests mit hoher Aussagekraft zur Untersuchung ihrer Immunologie zum Einsatz. Die Darmflora beeinflusst das Immunsystem der Bienen entscheidend.

Das Besondere an „BeeGuards“ ist die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Über 100 Wissenschaftler und Praktiker von Universitäten, Forschungsinstituten, IT-Unternehmen, Imkereibetrieben und -verbänden aus ganz Europa bringen ihr Wissen ein, um gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Diese internationale Kooperation wird administrativ durch ein erfahrenes Projektmanagement-Team aus Berlin koordiniert. Die ConsulTech GmbH sorgt dafür, dass das Projekt reibungslos abläuft und die Wissenschaftler sich auf ihre Forschung konzentrieren können. Die Aufgabe von ConsulTech ist es, den Wissenschaftlern den Rücken freizuhalten, damit sie sich auf die Forschung konzentrieren können. ConsulTech stellt sicher, dass die Projektpartner unabhängig von ihrem Erfahrungsgrad bei der Teilnahme an EU-geförderten Projekten die administrativen und finanziellen Richtlinien des Fördergebers einhalten und ein reibungsloser Projektverlauf möglich ist.

Die Tropilaelaps-Milbe zeigt, wie schnell sich neue Bedrohungen für die Honigbiene entwickeln können. Projekte wie „BeeGuards“ machen deutlich, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit zwischen Forschung, Praxis und Politik ist, um die Bienenzucht nachhaltig zu stärken. Nur durch gemeinsames Handeln können wir sicherstellen, dass die Honigbiene – und mit ihr ein zentrales Glied unserer Nahrungskette – auch in Zukunft nutzbar bleibt.

Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Projekts https://beeguards.eu/.

Gefördertdurch das Horizon Europe-Programm für Forschung und Innovation der EuropäischenUnion No. 101082073. Disclaimer: Die geäußerten Ansichten und Meinungensind jedoch ausschließlich die der Autoren und spiegeln nicht unbedingt die derEuropäischen Union oder der Europäischen Kommission wider. Weder dieEuropäische Union noch die Bewilligungsbehörde können für diese verantwortlichgemacht werden.


Dunn Labortechnik GmbH

Kultivierung hoher Zelldichten und effiziente Rückgewinnung

DunnLabortechnik präsentiert das BelloCell® Bioreaktorsystem von EscoBioengineering für die Kultivierung anhaftend wachsender Zellen in hohenZelldichten in serumhaltigem oder serumfreiem Kulturmedium im CO2-Laborinkubator.

Verschiedene Konfigurationendes Bioreaktorsystems erlauben eine Vielzahl an Anwendungen im Bereich derKultivierung von Säugetier- und Insektenzellen, sowohl für dieProteinexpression und die Produktion von nicht-sekretierten Proteinen als auchfür die Produktion von (Stamm)zellen, sekretierten Proteinen, Viren undmonoklonalen Antikörpern.

Durch Auswahl derpassenden Kombination von Carriern, Bioreaktorflasche und Kultivierungsmethodekönnen sowohl große Mengen an Proteinen (Milligramm bis Gramm) oder Virenpartikeln(1011-1012 pfu) produziert als auch hohe Zelldichten (z.B.109 pro Gramm BioNOCTM II Macrocarrier) erreicht werden,die eine Kultivierung in zahlreichen Spinnerflaschen, dutzenden Rollerflaschenoder hunderten T-Flaschen ersetzen können.    

Die großespezifische Kultivierungsoberfläche von bis zu 2730 cm2 pro Gramm derBioNOCTM II Macrocarrier und die spezielle Konstruktion derflexiblen Reaktorflaschen erlauben eine zeitgenaue, abwechselnde Exposition derMacrocarrier gegenüber der Atmosphäre und dem Kulturmedium (Strömungsflutprinzip).Auf diese Weise wird eine optimale Versorgung der immobilisierten Zellen mitNährstoffen und Sauerstoff während der Kultivierung bei gleichzeitig geringermechanischer Beanspruchung gewährleistet.

Mit den neuentwickelten, gitterartigen BioMESH® Macrocarriern bietet EscoBioengineering jetzt ein zusätzliches Trägersystem an, dass speziell für dieKultivierung von Stammzellen (MSCs) und fibroblasten-ähnlichenZellkulturen entwickelt wurde und dabei eine besonders effiziente und partikelarmeRückgewinnung der Zellen erlaubt.

Unter Verwendung des optionalen BelloFeeder®-Pumpenmodulsund Standard-Medienflaschen als externe Reservoire kann der Bioreaktor leichtzu einem kontinuierlichen Reaktorsystem umgebaut werden.


Fördergesellschaft IZB mbH

Drei IZB-Start-ups bei den European Lifestars Awards ausgezeichnet

Großer Erfolg für das Innovations- und Gründerzentrum Biotechnologie (IZB): Gleich drei Mieter aus Martinsried wurden bei den renommierten European Lifestars Awards in London prämiert. Die Auszeichnungen würdigen bemerkenswerte Innovationen und Beiträge sowie transformative Inventionen in den Bereichen Biowissenschaften und Medizintechnik.

Die Gewinner aus dem IZB:

Tubulis GmbH: Doppelauszeichnung als Gewinner in der Kategorie „Series B Finance Raise of the Year“ und als „Biotech of the Year“. (vertreten durch Dominik Schumacher, Ingo Lehrke und Christian Groehndahl). Tubulis hat im März 2024 eine Serie-B2-Finanzierung in Höhe von 128 Millionen Euro abgeschlossen. Der Erlös soll die klinische Entwicklung der auf solide Tumore ausgerichteten ADC-Pipeline von Tubulis beschleunigt werden. Tubulis gewann den von BioM koordinierten Pre-Seed-Wettbewerb m4 Award im Jahr 2017. Der vom Bayerischen Wirtschaftsministerium geförderte Vorgründungswettbewerb m4 Award ist mit insgesamt 2,5 Millionen Euro dotiert und richtet sich an akademische Forschungsprojekte mit Ausgründungspotenzial im Bereich der Biomedizin. 17 Ausgründungen konnten seither realisiert werden.

CatalYm GmbH: Sieger in der Kategorie „Late-Stage Venture Round – Series C“ (vertreten durch Anne Burger). Die Immunonkologie-Firma mit Schwerpunkt auf GDF-15-neutralisierenden Therapieansätzen schloss im Juli 2024 eine Finanzierungsrunde in Höhe von 150 Mio. USD ab, um ein breit angelegtes Phase-2b-Entwicklungsprogramm für Visugromab zu unterstützen

•SciRhom GmbH: 3. Platz in der Kategorie „Series A Finance Raise of the Year“ (vertreten durch Jan Poth). Das Start-up sicherte sich im Juli 2024 63 Mio Euro in einer Serie-A-Finanzierungsrunde zur beschleunigten Entwicklung von iRhom2-Therapien bei Autoimmunkrankheiten.

Mit diesen Auszeichnungen zeigt sich die Innovationskraft und Dynamik des IZB, das mit seinen rund 40 Start-ups an den Standorten Martinsried und Freising-Weihenstephan eine führende Rolle in der Biotech-Branche einnimmt.

Bildquelle: BioM