Industrielle Biotechnologie Bayern Netzwerk GmbH (IBB Netzwerk GmbH)

Die IBB Netzwerk GmbH ist eine Netzwerk- und Dienstleistungsorganisation auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie und nachhaltigen Bioökonomie. Die Gesellschaft wurde im Juni 2008, als einer von fünf Gewinnern des BioIndustrie2021-Clusterwettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, gegründet. Sie ist das Ergebnis einer stabilen und starken öffentlich-privaten Partnerschaft. 

Ziel der IBB Netzwerk GmbH ist eine schnellere und effizientere Umsetzung wertvoller wissenschaftlicher Erkenntnisse auf dem Gebiet der Industriellen Biotechnologie in innovative, marktfähige Produkte und Verfahren. Dazu unterstützt sie die Bildung von F&E-Projektkonsortien und koordiniert ein Netzwerk aus Großindustrie, mittelständischen Unternehmen und Akademie, welches sich mittlerweile deutschlandweit und darüber hinaus aus mehr als 100 Mitgliedern zusammensetzt. Dieses „Basis-Netzwerk“ stellt eine Art Überbau für die unterschiedlichsten thematischen Arbeitsschwerpunkte dar, die ab einer bestimmten Größe in „Sub-Netzwerken“ organisiert werden. Darüber hinaus leistet die IBB Netzwerk GmbH Öffentlichkeitsarbeit und fördert den Dialog zwischen Wirtschaft und Politik. Sitz des Unternehmens ist Martinsried bei München. 

Die IBB Netzwerk GmbH steht im Dienste eines nachhaltigen Wirtschaftswachstums! 

Dienstleistungen - Die IBB Netzwerk GmbH ...

  • betreibt Technologie-Scouting und Marktmonitoring
  • identifiziert geeignete Projektpartner
  • vernetzt branchenübergreifend Unternehmen und Akademie
  • organisiert Treffen für Netzwerkmitglieder
  • initiiert und begleitet Forschungs- und Entwicklungsvorhaben
  • bildet die Schnittstelle zu geeigneten Finanzierungs- und Förderquellen
  • übernimmt administratives Projektmanagement
  • unterstützt und begleitet Aus- und Neugründungen sowie die Ansiedlung von Unternehmen
  • bahnt geschäftliche Transaktionen an
  • platziert Netzwerk-Mitglieder in Fachtagungen und –seminaren
  • präsentiert das Konzept und die Leistungen des Netzwerks auf Tagungen und Messen
  • bereitet relevante Informationen auf und stellt diese dem Netzwerk und der Öffentlichkeit zur Verfügung
  • organisiert Veranstaltungen für das Fachpublikum und die breite Öffentlichkeit
  • fördert den Dialog mit Politikern durch die Organisation von Parlamentarischen Abenden, Workshops und Betriebsbesichtigungen
  • Mitarbeiterzahl

    6
  • Ausrichtungen
    • Wirtschaftsförderung
  • Gegründet

    2008
  • Aktualisiert am

    30.05.2018

Wertschöpfung aus biogenen Reststoffen

Das Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ stärkt auch nach der dreijährigen Förderphase die biobasierte Ökonomie. Ob Reste aus der Papierherstellung, Rückstände aus der Entsaftung von Früchten oder Mühlennebenprodukte – in vielen biogenen Reststoffen sind Inhaltsstoffe enthalten, die zu funktionellen Additiven, hochwertigen Chemikalien und weiteren innovativen Produkten verarbeitet werden können. Das Kooperationsnetzwerk „Waste2Value“ adressiert genau diese Wertschöpfung und vereint dabei Kompetenzen aus Industrie und Akademie.

Bild: CC0 Public Domain Didgeman/pixabay.com



Das Industrial Biotechnology Forum 2018 rückt näher - jetzt noch schnell anmelden!

Aktuelle Entwicklungen, neueste wissenschaftliche Ergebnisse und Zukunftstrends in der Industriellen Biotechnologie – das ist der Fokus unserer neuen wissenschaftlichen internationalen Konferenzreihe „Industrial Biotechnology Forum (IBF)“. Das IBF vom 13.-14. März 2018 in München bringt Experten aus Unternehmen und Akademie zusammen und steht unter der Schirmherrschaft von Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner und Wirtschaftsstaatssekretär Franz Josef Pschierer.

 

Neuartige biobasierte Fasern für medizinische Anwendungen

Das Projekt "Herstellung von biobasierten Polyester-Urethan-Fasern (PEU-Fasern) für medizinische Anwendungen“ hat zum Ziel, ein biobasiertes, biokompatibles und bioresorbierbares chirurgisches Nahtmaterial für medizinische Anwendungen zu entwickeln. An die Fasern werden Anforderungen gestellt, die mit bisherigen Materialien nicht oder nur zum Teil erreicht werden. Vor dem Hintergrund effizienter Ressourcenschonung, sowie dem Wunsch Erdöl-basierte Roh- und Werkstoffe durch regenerative biobasierte Materialien nachhaltig zu ersetzen, rücken diese immer mehr in den Fokus der Forschung.

Neue Rohstoffe für umweltverträgliche Schmierstoffe

Verdickungsmittel in Schmierstoffen werden typischerweise aus "Metallseifen" hergestellt bzw. sind Erdöl-basiert. Gleitlacke, die z.B. in Autos eingesetzt werden, sind in der Regel auch Erdöl-basiert. Im Rahmen der Entwicklung neuer, besonders umweltverträglicher Bioprodukte soll sich das nun ändern. Die Projektpartner des kürzlich gestarteten BMBF-Projekts "PHAt" entwickeln Verdickungs- und Bindemittel aus biotechnologisch hergestelltem PHA (Polyhydroxyalkanoate).

Apfelextrakte als färbende Lebensmittelzutat

Wenn aufgeschnittene Äpfel in Kontakt mit Sauerstoff kommen, verfärben sie sich braun. Im Haushalt ist dieser Effekt oft unerwünscht; die Projektpartner von "APPO" möchten ihn dagegen nutzen: Ziel ist ein Verfahren, um färbende Inhaltsstoffe aus Apfelresten, die z.B. bei der Getränkeherstellung anfallen, als natürlichen Farbstoff in für Lebensmitteln zugänglich zu machen. 

Nachhaltig kleben: Neues BMBF-gefördertes Projekt nutzt Bakterien und Reststoffe um Hochleistungsklebstoffe herzustellen

Ob Möbel, Bücher, elektronische Geräte, Bodenbeläge oder Autos – Klebstoffe spielen in unserem täglichen Leben eine große Rolle. Um das vielgefragte Alltagsprodukt nachhaltig herzustellen, verfolgen die Partner aus dem Projekt „PHB-Klebstoffe“ nun einen neuen Ansatz. Durch mikrobiologische Prozesse sollen Schmelz- und Flüssigklebstoffe auf Basis von biogenen Reststoffen hergestellt werden.