ORGANOBALANCE GmbH - Novozymes Germany

Produktion: Etablierung von skalierbaren Produktionsprozessen im Pilotmaßstab

Produktion im industriellen Maßstab durch Lohnproduzenten

Forschungsschwerpunkte: Screening von wirkspezifischen Probiotika/Mikroorganismen
Entwicklung von Produktionsstämmen für ausgewählte Carbonsäuren, Vitamine, Isoprenoide/Terpenoide, Enzyme

Dienstleistungen/Sonstiges: F&E-Kooperationen: Screening wirkspezifischer Probiotika/Mikroorganismen
Stammentwicklungsanalytik (mikro,- molekularbiologisch, chemisch)
Prozess- und Verfahrensentwicklung / -optimierung
Optimierung der Proteinexpression und -sekretion bei Hefen

  • Mitarbeiterzahl

    35
  • Ausrichtungen
    • Auftragsforschung
    • Lohnhersteller / Produzenten
  • Gegründet

    2001
  • Aktualisiert am

    20.11.2017

Neue Hautpflege-Serie ibiotics

Neue Hautpflege-Serie ibiotics sorgt mit Hightech-Wirkstoff aus Milchsäurebakterien für natürlich schönes Aussehen

• Nachhaltig gesunde, strahlende Haut durch die Revitalisierung der Mikroflora

• Einmaliger patentierter Extrakt aus natürlichen Milchsäurebakterien

Fünfzehn Jahre Forschung, mehr als 30 Wissenschaftler und eine mikroskopisch kleine Entdeckung mit revolutionärer Wirkung für das größte Organ des Menschen – die Haut: Zum ersten Mal gibt es auf dem Markt eine Hautpflege mit einem Hightech-Wirkstoff, gewonnen aus natürlichen Milchsäurebakterien. Dem Berliner Forschungsunternehmen Organobalance ist es gelungen, diesen Lactobacillus-Extrakt als Wirkstoff für gesunde und schöne Haut herzustellen, er ist das Herzstück der neuen ibiotics Pflege-Serie.

Organobalance übernimmt Probiotikum-Lizenz von Lonza

Organobalance übernimmt Probiotikum-Lizenz von Lonza -
Natürlicher Wirkstoff gegen Helicobacter könnte Antibiotika ersetzen

Die Organobalance GmbH übernimmt ab sofort den Vertrieb eines von ihr entwickelten probiotischen Wirkstoffs gegen Helicobacter pylori. Der Wirkstoff unter dem Produktnamen PylopassTM war bisher vom Schweizer Unternehmen Lonza vertrieben worden. Eine entsprechende Lizenz hatte Lonza wegen einer Neuausrichtung seines Produktportfolios an Organobalance zurückgegeben. „Wir sind sehr froh, dass wir die von unserem Partner Lonza erfolgreich aufgebaute Marke übernehmen können und werden nun den weltweiten Vertrieb
weiterführen“, erklärt Geschäftsführerin Prof. Dr. Christine Lang.

Mehr dazu in der Pressemeldung des Unternehmens.

Organobalance für Innovationspreis nominiert

Organobalance für Innovationspreis der deutschen Wirtschaft nominiert –
Bakterienbasierte Alternative zur herkömmlichen Antibiotika-Behandlung entwickelt
 
Berlin - Die Organobalance GmbH mit Sitz in Berlin hat im Wettbewerb um den Innovationspreis der deutschen Wirtschaft die Finalrunde erreicht. Ein wissenschaftlicher Ausschuss wählte das Biotechnologie-Unternehmen in der Kategorie „Mittelständische Unternehmen“ in eine Gruppe von insgesamt vier Finalisten. Welches der vier Unternehmen am Ende den Innovationspreis gewinnt, wird bei einer Gala-Veranstaltung am 16. April bekannt gegeben.
Organobalance wird für Forschungen und Entwicklungen auf dem Gebiet gesunder Bakterien ausgezeichnet. Das Unternehmen hat eine auf einem natürlichen Milchsäurebakterium basierende Alternative zur herkömmlichen Antibiotika-Behandlung von Helicobacter pylori entwickelt. Klinische Studien zeigten die Wirksamkeit und die Verträglichkeit des Wirkstoffs. Weltweit sind etwa drei Milliarden Menschen mit dem Magenkeim Helicobacter pylori infiziert.

Der Innovationspreis der deutschen Wirtschaft wird bereits zum 35. Mal vergeben. Die Initiatoren zeichnen damit nach eigenen Angaben „die bedeutendsten wissenschaftlichen, technischen, unternehmerischen und geistigen Innovationen der deutschen Wirtschaft“ aus.
 
Für weitere Informationen:
ORGANOBALANCE GmbH
Gustav-Meyer-Allee 25
13355 Berlin
Fon (030) 46307 200
Fax (030) 46307 210
www.organobalance.de

Wirkung der Darmflora auf das Gehirn

Symposium in Berlin: Berichte über aktuellen Stand der Wissenschaft für Gesundheit und Medizin

Welche Wirkung haben Bakterien im Darm auf die Entwicklung unseres Gehirns? Auf unser Denken, Fühlen und Handeln? Die sogenannte Darm-Hirn-Achse hat in der Forschung der vergangenen Monate an Bedeutung gewonnen, erste Ergebnisse aktueller Untersuchungen wurden international beachtet. Über den aktuellen Stand berichtet Prof. Ted Dinan von der University of Cork (Irland) auf dem Symposium „Beneficial Microbes“ am 27. Januar in Berlin.

Mehr Informationen im begleitenden PDF.


Gilles Jequier verstärkt Produkt-Vertrieb

Gilles Jequier verstärkt Produkt-Vertrieb bei Organobalance – Die Organobalance GmbH setzt neben ihrer Screening-Technologie für Hefestämme und Milchsäurebakterien verstärkt auch auf den Vertrieb eigener Mikroorganismen-basierter Produkte für den B2B Markt. Dafür hat das Biotechnologie-Unternehmen sein Team mit dem Schweizer Lebensmittelingenieur

Gilles Jequier verstärkt. Der 40-Jährige verantwortet ab sofort den weltweiten Vertrieb von Wirkstoffen auf Basis von Milchsäurebakterien an Kunden aus der Nahrungs-, Lebensmittel-, Kosmetik- und Pharmaindustrie. Jequier kommt vom Pharmazulieferer Lonza, wo er zuletzt ein weltweites Projekt zur Entwicklung und Markteinführung eines biotechnologischen Nahrungszusatzstoffes leitete. Bis 2005 war er bei der Emmi Milch AG als Mitglied der Betriebsleitung für die Entwicklung neuer Produkte verantwortlich.

... mehr dazu finden Sie im PDF.


Das Geheimnis der gesunden Hautbakterien

Sie sind mit bloßem Auge nicht sichtbar und doch leben sie millionenfach auf dem größten Organ des Menschen: der Haut. Sie begleiten uns bei jedem Schritt, jeden Tag, ein ganzes Leben lang – und kümmern sich dabei um die Gesundheit unserer Haut.

Bakterien – mehr als 800.000 pro cm² wohnen allein schon auf der Kopfhaut Mehr als 800.000 Bakterien pro cm² tummeln sich auf der Kopfhaut. Auf der Stirn sind es im Schnitt 154.881 pro cm². Und auf den Handflächen sind es immerhin noch fast 1.000 Bakterien pro cm². Bakterien leben auf jeder gesunden Haut – an einigen Stellen besonders viele, z. B. auf feuchten Partien wie der Leistengegend, an anderen Stellen weniger, wie z. B. auf vergleichsweise trockenen Körperteilen wie den Unterschenkeln. Gemeinsam bilden die Mikroorganismen eine Art Netzwerk, das den menschlichen Körper umspannt und die Haut hocheffektiv vor äußeren Einflüssen schützt.

Mehr im PDF zum Downlaod.




Bakterien bieten Milliarden-Potenzial

Bakterien bieten Milliarden-Potenzial für Wirtschaft und Gesundheit

Prof. Dr. Christine Lang bei Diskussion im Haus der Wissenschaft in Braunschweig

Bakterien bieten für Branchen wie Energiewirtschaft, Gesundheit, Kunststoff- und Lebensmittel-Industrie ein Milliarden Euro schweres Wirtschaftspotenzial und können zudem Umwelt und Ressourcen schonen und Menschen bei der Vorbeugung und Behandlung von Erkrankungen helfen. Darauf hat Prof. Dr. Christine Lang, Professorin an der TU Berlin und Geschäftsführerin des Biotechnologie-Unternehmens Organobalance, gestern Abend im Haus der Wissenschaft in Braunschweig hingewiesen.

In einer Diskussion mit Vertretern des Leibniz-Instituts und der Ruhr-Universität Bochum stellte sie klar: „Es gibt Tausende gesunde Bakterien, die unseren Organismus am Laufen halten, unsere Haut schützen und schädliche Bakterien in Schach halten, und organische Prozesse möglich machen.“ Das gelte für Stoffwechsel und Verdauung ebenso wie für die Energie-Gewinnung aus natürlichen Stoffen.

Noch immer seien bei weitem nicht alle Bakterienarten bekannt und auch die Bekannten noch nicht abschließend erforscht. „Darin steckt noch ein riesiges Potenzial“, so Prof. Lang. Allein die Organobalance GmbH verfügt über eine Sammlung mit mehr als 8.000 Bakterien- und Hefestämmen, deren positive Wirkung für Gesundheit, Lebensmittel, Tierfutter, Kunststoffe oder chemische Prozesse untersucht werden.

Das Haus der Wissenschaft hatte im Vorfeld der Diskussion darauf hingewiesen, dass sich in einem Esslöffel Blumenerde etwa 50.000 unterschiedliche Bakterienarten befinden und Bakterien als „unglaublich flexible Mini-Chemiefabriken“ gelten.

Grünen-Chefin bei Organobalance

Die Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90 / Die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus, Ramona Pop, hat heute bei einem Rundgang im Technologiepark Humboldthain die Geschäftsräume und Labore des Biotechnologie-Unternehmens Organobalance besucht. Geschäftsführerin Prof. Dr. Christine Lang, zugleich Co-Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung, erläuterte der Politikerin und ihren Begleitern die Möglichkeiten, die die Biotechnologie unter anderem für Entwicklungen und neue Produkte in der Gesundheits- und Lebensmittel-Branche und im Bereich der Bioökonomie hat.

So verfügt die Organobalance GmbH über eine Sammlung mit mehr als 8.000 Bakterien- und Hefestämmen, die mit speziellen Screening-Verfahren auf positive Eigenschaften durchsucht werden. Die rund 35 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Unternehmens haben auf diese Weise bereits Milchsäurebakterien mit Wirkung gegen Karies, gegen den Magenkeim Helicobacter pylori und zur Vorsorge gegen Hauterkrankungen finden können.

„Ich begrüße diese Orientierung an den Patientinnen und Patienten“, sagte dazu Ramona Pop. „Es war für mich ein interessanter Einblick in die Forschungsarbeit hier in Berlin, ein hervorragender Standort für wissensbasierte Technologien. Wertvolle Ressourcen wie Wasser oder Energie können durch die Potenziale der Biotechnologie nachhaltig geschont werden.“

Prof. Lang erklärte dazu: „Weltweit verwenden wir für die Produktion von Medikamenten und Industriechemikalien immer noch überwiegend begrenzt verfügbare fossile Rohstoffe, obwohl wir sie heute auch mit spezifischen Hefe- und Bakterienstämmen herstellen können.“ Diese Möglichkeit Wirkstoffe und neue Materialien aus nachwachsenden Rohstoffen nachhaltig herzustellen sei eine große Chance für die Gesellschaft.

Die vollständige Pressemeldung finden Sie im beigefügten PDF.

Milliarden-Potenzial für Bioökonomie

Milliarden-Potenzial für Bioökonomie in Medizin und Pharmazie


Beitrag im Biotech-Report 2015 über Bedeutung der medizinischen Biotechnologie

Gesundheitswirtschaft und Pharmaindustrie müssen in der deutschen Bioökonomie einen

größeren Stellenwert erhalten. So müssten unter anderem Potenziale für neue, biobasierte

Medikamente schneller und konsequenter genutzt werden als bisher. Darauf weist die Co-

Vorsitzende des Bioökonomierates der Bundesregierung und Geschäftsführerin der

Organobalance GmbH, Prof. Dr. Christine Lang, in einem Beitrag für den Biotech-Report 2015

des vfa (Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V.) hin. Es gelinge noch zu selten,

wissenschaftliche Ergebnisse aus heimischen Labors und ihre Umsetzung in Produkte

erfolgreich am Markt zu etablieren, heißt es in dem Text, der heute erscheint.

Biologische Blauhelme im Einsatz für Haut und Körper

Biologische Blauhelme im Einsatz für Haut und Körper

Mikroflora-Mission stellt Balance zwischen Erregern und Schutzmantel her

Viele Bakterien haben für Körper und Gesundheit eine besondere Schutzfunktion. „Im Kampf zwischen Krankheitserregern und körpereigenen Abwehrkräften sind viele Bakterien so etwas wie biologische Blauhelme“, betont die Mikrobiologin Prof. Dr. Christine Lang von der Technischen Universität Berlin. „Sie schützen uns und stellen eine Balance von gefährlichen und gesunden Bakterien her.“ Daher müsse man das Thema Bakterien auch differenziert betrachten. Noch immer werde Sauberkeit und Gesundheit oft so dargestellt, als seien sie mit Bakterien unvereinbar.

Mehr Informationen siehe PDF.