Medigene AG 11. Dezember 2017

Medigene startet Partnerschaft mit RXi Pharmaceuticals zur weiteren Optimierung ihrer therapeutischen T-Zellen

Die Medigene AG (MDG1, Frankfurt, Prime Standard, TecDAX) ist eine Forschungskooperation mit RXi Pharmaceuticals Corporation ("RXi"), USA (NASDAQ: RXII) eingegangen. Dabei sollen mögliche Synergien beim Einsatz von RXis "self-delivering" RNAi-Technologie (sd-rxRNA®) in Kombination mit Medigenes rekombinanten T-Zell-Rezeptoren (TCRs) erkundet werden. Dies soll zur Entwicklung modifizierter T-Zellen mit verbesserter Wirksamkeit und/oder Sicherheit führen. Das präklinische Forschungsprogramm wird untersuchen, ob die sd-rxRNA-Technologie von RXi in Medigenes Verfahren zur Herstellung rezeptor-modifizierter T-Zellen integriert werden kann. Ziel dabei ist es, Medigenes T-Zell-Therapien zur Behandlung von Krebspatienten weiter zu optimieren.


Forscherteams von Medigene werden eng mit den Wissenschaftlern von RXi zusammenarbeiten, um mögliche Vorteile einer vorübergehenden Herunterregulierung ("transient knock down") bestimmter Gene zu erforschen. Damit soll eine negative Regulation von T-Zellen mit einem rekombinanten TCR gegen ein vordefiniertes Tumorantigen vermieden werden. Die beiden sich ergänzenden Technologien könnten zu synergistischen Effekten führen, die die therapeutischen Wirkungen von Medigenes rezeptor-modifizierten T-Zellen weiter verstärken und verbessern könnten.


Markus Dangl, Senior Vice President Research & Pre-Clinical Development der Medigene AG, kommentiert: "Wir sind sehr erfreut, einen Partner gefunden zu haben, der voll und ganz unsere Vision teilt, unseren adoptiven T-Zell-Therapieansatz weiter zu verbessern. Wir sind überzeugt, dass diese Technologie uns helfen kann, die nächste Generation von rekombinanten T-Zellen zu entwickeln, die auch in schwierigen Tumorumgebungen wirken können. Diese T-Zellen werden Funktionen erhalten, die das Potenzial haben, die Wirksamkeit und Sicherheit unseres Ansatzes weiter zu verbessern, um hoch effiziente Zelltherapien auf den Markt zu bringen."


Dr. Geert Cauwenbergh, President und CEO von RXi Pharmaceuticals, ergänzt: "Wir freuen uns auf die neue Zusammenarbeit. Medigenes adoptive Zelltherapie, die ihre TCR-Plattform nutzt, ist eine sehr attraktive und vielversprechende Entwicklung in der Immunonkologie und wir freuen uns über die Entscheidung, unsere sd-rxRNA-Technologie in Kombination mit ihrem TCR-Ansatz einzusetzen. Die Verwendung unserer immuno-onkologischen sd-rxRNA-Verbindungen mit ihren rezeptor-modifizierten T-Zellen könnte möglicherweise eine neue Generation sehr leistungsfähiger adoptiver Zelltherapien gegen Krebsarten schaffen, die derzeit nur schwer anzugreifen sind."


Über Medigenes TCR-Technologie: Die TCR-Technologie zielt darauf ab, körpereigene T-Zellen des Patienten mit tumorspezifischen T-Zell-Rezeptoren auszustatten. Die bezüglich ihres Rezeptors modifizierten T-Zellen sind dadurch in der Lage, Tumorzellen zu erkennen und wirksam zu zerstören. Dieser immuntherapeutische Ansatz versucht, die bestehende Toleranz gegenüber den Krebszellen und die tumor-induzierte Immunsuppression im Patienten zu überwinden, indem T-Zellen des Patienten außerhalb des Körpers (ex vivo) aktiviert und modifiziert werden.


Die Medigene AG (FWB: MDG1, ISIN DE000A1X3W00, Prime Standard, TecDAX) ist ein börsennotiertes Biotechnologie-Unternehmen mit Hauptsitz in Martinsried bei München. Das Unternehmen entwickelt hochinnovative Immuntherapien zur Behandlung von verschiedenen Krebsarten und -stadien. Dabei konzentriert sich Medigene auf personalisierte, T-Zell-gerichtete Therapieansätze. Entsprechende Projekte befinden sich in der präklinischen und klinischen Entwicklung.


Weitere Informationen unter https://www.medigene.de


RXi Pharmaceuticals Corporation (Nasdaq: RXII) ist ein klinisch tätiges Unternehmen, das innovative Therapeutika für erheblichen medizinischen Bedarf entwickelt. Aufbauend auf der bahnbrechenden Entdeckung von RNAi verwenden Wissenschaftler von RXi den natürlich vorkommenden RNAi-Prozess dazu, die Expression eines spezifischen Gens, das in einem Krankheitszustand überexprimiert werden kann, zu "unterdrücken" oder herunter zu regulieren. RXi hat eine robuste RNAi-therapeutische Plattform entwickelt, einschließlich "self-delivering" RNA (sd-rxRNA®)-Verbindungen, die in der Lage sind, die Expression eines beliebigen Ziels im Genom hochselektiv zu blockieren, wodurch sie für viele therapeutische Bereiche anwendbar sind. Die aktuellen Programme umfassen Dermatologie, Ophthalmologie und zellbasierte Immuntherapie. Das umfangreiche Patentportfolio von RXi bietet vielfältige Produkt- und Geschäftsentwicklungsmöglichkeiten für ein breites Spektrum von Therapiegebieten und verfolgt aktiv Forschungskooperationen, Partnerschaften und Auslizenzierungsmöglichkeiten mit akademischen und pharmazeutischen Unternehmen


Weitere Informationen unter http://www.rxipharma.com.


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