Eppendorf AG 12. November 2013

Eppendorf & Science Prize 2013

Forschungsarbeit zum räumlichen Gedächtnis in Fledermäusen gewinnt den Eppendorf & Science Prize 2013 Der israelische Wissenschaftler Dr. Michael Yartsev, CV Starr Postdoc am Princeton Neuroscience Institut der Princeton Universität, ist Preisträger des Eppendorf & Science Prize for Neurobiology 2013. Dr. Yartsev benutzt ein ungewöhnliches Tiermodell, die Fledermaus, um die grundlegenden Mechanismen des räumlichen Gedächtnisses und der Orientierung im Säugetiergehirn zu untersuchen. Die Verwendung der Fledermaus, gemeinsam mit der Entwicklung von Methoden zur Aufzeichnung der Aktivität einzelner Zellen in Gehirnen dieser fliegenden Säuger, ermöglichte es ihm, eine vergleichende Studie aktueller Hypothesen durchzuführen sowie neue Einsichten in die neuralen Kodierungen, welche der Repräsentation des dreidimensionalen Raumes im Gehirn zugrunde liegen, aufzuzeigen. Seine Arbeit unterstreicht darüber hinaus die potenziellen Vorteile des Einsatzes neuer Tiermodelle in den Neurowissenschaften. Der internationale Eppendorf & Science Prize for Neurobiology wird von Eppendorf und dem Fachmagazin Science ausgelobt. Er ist mit 25.000 US-Dollar dotiert. Diese Auszeichnung wendet sich an alle Wissenschaftler, die 35 Jahre alt oder jünger sind und außergewöhnliche Beiträge zur neurobiologischen Forschung geleistet haben. Die nächste Abgabefrist für Bewerbungen ist der 15. Juni 2014. Mehr Informationen unter www.eppendorf.com/prize.

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